Meine 5 liebsten Konmari Tipps – Minimalismus #3

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Hallo ihr Lieben!

Heute geht es nach einigen Wochen Pause endlich weiter mit meiner Minimalismus Reihe. Schon oft habe ich Marie Kondos (Konmari) “Magic Cleaning” erwähnt und generell sind das Buch und Marie selbst immernoch in aller Munde (zumindest in meiner Filter Bubble). Alle reden von “Spark Joy”, machen dich die Dinge glücklich? Oft kritisiert wird auch der spirituelle Anteil der Konmari-Methode. Doch warum hat mir das Buch so viel gebracht? Heute möchte ich meine persönlichen 5 Lieblingstipps mit euch teilen, die mir wirklich helfen und geholfen haben, endlich Ordnung in mein Leben zu bringen, auch wenn mein Aufräum-Fest noch lange nicht beendet ist. Also auf gehts!

 

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Alles braucht seinen Platz

Klingt erstmal total banal, macht aber einen riesigen Unterschied. Die Idee: Alle Dinge die du besitzt haben einen festen Platz. Wenn du sie herausgenommen hast, kommen sie immer dahin zurück. Das größte Problem beim Aufräumen ist nämlich oft, dass man nicht weiß wohin mit dem Zeug. Wenn alles einfach nur dahin zurück geht, wo es hergekommen ist, sollte das Chaos ziemlich schnell zu beseitigen sein. Dabei sollte es allerdings nicht darum gehen, seinen Stauraum an seine Sachen anzupassen, sondern seine Sachen an den vorhandenen Stauraum, sonst ist man zwar ordentlich, sammelt aber trotzdem Zeug an.

 

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Nach Kategorie, nicht nach Ort sortieren

Früher mistete ich nach dem Prinzip aus: Heute nehme ich mir dieses Regal vor. Also nahm ich mir den ersten Teil des Schrankes vor, sortierte aus, legte alles zurück. Ein paar Tage später folgte dann das nächste Regalbrett. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich oft schon wieder vergessen, was ich aussortiert hatte und am Ende lief es oft darauf hinaus, dass ich Sachen doch doppelt behielt, zwei weiße T-Shirts oder 3 Jeans die für den Garten ja noch gut sind. Seit ich nach Kategorie sortiere, also alle Klamotten, Bücher oder Küchensachen auf einmal rauslege und sortiere, ist das ganze Unternehmen deutlich produktiver geworden.

 

 

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Haben die Sachen ihren Zweck erfüllt?

Jeder kennt wohl die Anlässe, für die man sich ein besonders schickes Kleid kauft, ein ausgefallenes Kostüm oder Partydeko für einen speziellen Abend. Doch was passiert danach? Oft landen sie irgendwo mit dem guten Willen, die Sachen irgendwann nochmal rauszuholen. Für die nächste Kostümparty, für den nächsten schicken Anlass. Dass dieser Umstand ziemlich häufig nicht eintritt, haben wohl auch schon die meisten gemerkt. Früher konnte ich mich von solchen Sachen nicht trennen. Konmari schlägt vor zu überlegen, ob die Dinge ihren Zweck erfüllt haben. Wenn das schicke Kleid einen an diesem Abend glücklich gemacht hat, hat es seinen Zweck erfüllt und macht vielleicht jemand anderem viel mehr Freude, als wenn es weiter im Schrank hängt. So fällt es mir, die immer emotional an Sachen hängt sehr viel leichter, sie weg zu geben.

 

 

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Auswählen was man am Liebsten mag

Mir persönlich ist es oft relativ schwer gefallen zu sagen, was mir nicht gefällt. Klar, ein paar Sachen kamen da immer zusammen, aber die größte Kategorie war eigentlich immer “ist okay”. Passt noch, gefällt aber nicht mehr so sehr oder gefällt zwar, passt aber nicht mehr so richtig. Oder ist zwar klasse, passt aber so gar nicht zu mir oder ist einfach super unpraktisch.

Ganz anders sieht es aus, wenn man sich auf die Dinge konzentriert, die man am Liebsten mag. Wenn man sich einfach mal seine 20 liebsten Kleidungsstücke oder Lieblingsbücher rauslegt, fällt das oft sehr leicht. Teile bei denen alles passt, die einen uneingeschränkt glücklich machen. Und plötzlich ist die “okay” Kategorie eher auf der negativen Seite – und es fällt viel leichter sich davon zu trennen. Denn wenn man sie mit den Sachen vergleicht, die einen glücklich machen, wird plötzlich viel klarer, was “spark joy” eigentlich bedeutet.

 

 

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Erinnerungen sind nicht abhängig von Gegenständen

Unglaublich aber wahr – nur weil man das Bandshirt entsorgt, heißt das nicht, dass man nie Fan war, das Konzert nicht genossen oder es gar nicht erst stattgefunden hat. Wenn man unscharfe Fotos löscht, wird die Erinnerung nicht mit gelöscht. Theoretisch finde ich das sehr nachvollziehbar, praktisch tue ich mich immer noch sehr schwer damit, mich von Erinnerungsstücken zu trennen, auch wenn sie bei mir wirklich Überhand nehmen. Ich habe einfach alles aufgehoben. Doch ich arbeite daran, denn das was übrig bleibt wird umso wertvoller.

Auch ein toller Tipp: Dokumente, die man zwar aufheben muss/sollte, aber nicht dauernd braucht oder auch Erinnerungsstücke digitalisieren. Scannen oder abfotografieren und ab auf die Festplatte. So ist es zwar noch vorhanden, fliegt aber nicht mehr im Weg rum. Nur an Sicherungskopien sollte man dann denken.

 

 

Das waren meine Top 5 Tipps aus den beiden “Magic Cleaning” Büchern. Und da ich gerade mitten im Umzug stecke, bin ich auch wieder mitten drin im Ausmisten, denn noch immer ist viel zu tun.

Habt ihr schonmal mit der Konmari Methode ausgemistet? Was sind eure besten Tipps?

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