10 Tipps für einen stressfreien Umzug

 

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Hallo ihr Lieben,

mittlerweile bin ich gut in Hamburg angekommen, das Meiste ist ausgepackt und verstaut und ich habe mich hingesetzt und den Umzug nochmal Revue passieren lassen. Rausgekommen sind 10 Tipps für einen stressfreien Umzug, die ich entweder schon umgesetzt habe oder mir selbst beim nächsten Umzug als Tipp geben würde. Auch nach dem 8. Umzug bin ich alles andere als ein Profi und tue mich mit manchen Punkten jedes Mal aufs neue schwer. Vielleicht ist ja auch für den ein oder anderen von euch was neues dabei. Viel Spaß und lasst mir unbedingt eure Tipps in den Kommentaren da!

 

Vollständig packen

Heißt: Am Morgen des Umzugs ist ALLES verpackt. Nichts liegt mehr vereinzelt herum, keine kleinen Kramkisten stehen noch verteilt rum. Alles ist so, dass die Umzugshelfer nur noch reinkommen und die Sachen einpacken müssen. Im besten Fall sind das einheitliche Umzugskartons, auch wenn das für die meisten wohl relativ unrealistisch ist. Die Umzugshelfer sollten aber einfach nicht mehr fragen müssen, was noch mitkommt oder wo sie etwas hinpacken sollen.

Hier versage ich übrigens bis heute, deswegen finde ich auch, dass es einer der wichtigsten Punkte ist, denn es gibt kaum etwas anstrengenderes als dann unter Zeitdruck die kleinen Einzelteile halbwegs sinnvoll zu verpacken.

 

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Richtig packen

Heißt so, dass man die Kartons heben kann, zumindest wenn man mit Freunden als Helfer umzieht. Ich selbst bin ich ein ziemlicher Schwächling und habe lieber 5 Kartons mehr, die ich dann auch heben kann. Und damit bin ich meiner Meinung nach auch ein ganz guter Maßstab. Denn was ich tragen kann, können die meisten anderen auch tragen.

Damit das klappt: Gewichte gut verteilen. Das kostet dann zwar Zeit beim Auspacken, weil man nicht alle Bücher zusammen in eine Kiste stecken kann, aber beim Auspacken hat man ja in der Regel keinen Zeitdruck mehr.

Es gibt übrigens auch gute und schlechte Kartons. Ich komme zum Beispiel am besten mit den Ikea Kartons klar, die haben eine gute Höhe und Breite zum Heben.

 

Wichtige Dinge makieren

Wenn man richtig packt, funktioniert ‘Küche’ auf den Karton zu schreiben bei mir zumindest nicht. Diesmal habe ich die Kartons nummeriert und mir in mein Notizbuch die wichtigsten Sachen in dem Karton geschrieben. Zum Beispiel wo meine Stifte oder meine liebste Müslischale drin ist.

 

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Ordentliches Umzugsauto buchen

Meine letzten beiden Umzüge vollbrachte ich mit unglaublichen Klapperkisten. In der Nähe meiner Uni gibt es eine Autovermietung, die unglaubliche Schrottkisten haben, die sich kaum noch fahren lassen. Dafür muss man auch keine Angst haben dass man was kaputt macht und es kostet fast nichts. Allerdings buchte man das Auto da auch nur für 3 Stunden und wer auch schonmal in 3 Stunden umgezogen ist weiß, dass das keinen Spaß macht.

Diesmal habe ich über den ADAC bei Hertz gebucht. Als Mitglied war das relativ günstig, inklusive Versicherung, 100 Gratiskilometer und der Zusatzfahrer hat auch nichts gekostet. Gezahlt habe ich für einen Sprinter und über 200km Strecke inklusive allem etwa 140 Euro. Und die haben sich extrem gelohnt, denn bei 32 Grad war die Klimaanlage Gold wert, der Laderaum war beleuchtet und wir hatten eine tolle Soundanlage, was bei 2 1/2 Stunden Fahrt auch ganz nett ist.

Ganz wichtig: Vorher das Auto von allen Seiten fotografieren. Ich hätte fast für einen Schaden zahlen müssen, den ich nicht verursacht hatte, weil sie das falsch notiert hatten.

 

Koffer für die ersten und die letzten Tage

In jedem Umzugsratgeber steht, dass man sich einen Koffer für die ersten Tage am neuen Ort packen soll, in dem wichtige Dokumente, Kosmetik und Kleidung sind, die man direkt braucht. Um alles am Umzugstag verpackt zu haben, halte ich aber auch einen Koffer für die letzten Tage für sinnvoll. Einfach packen als würde man in den Urlaub fahren und dann die letzten Tage aus dem Koffer leben anstatt in den halb verpackten Kisten herumzuwühlen.

 

Richtig einräumen

Beim rausräumen kann man ja nicht so viel falsch machen. Wenn dann allerdings Möbel und Kisten in die neue Wohnung gestellt werden, kann das schonmal Tetris geben. Am Besten steht jemand in der Wohnung, der weiß wo alles hingehört und koordiniert, oder man gibt von Anfang an klare Anweisungen. Sonst verbringt man (wie wir diesmal) den ganzen nächsten Tag damit Möbel durch vollgestellte Zimmer zu schieben und nirgendwo mehr durchzukommen.

Vielleicht würde auch ein Plan helfen, den man in die neue Wohnung hängt, damit die Umzugshelfer wissen, wie man sich das vorgestellt hat. Teste ich dann beim Nächsten Mal.

 

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Parkplatz buchen

Je nach Stadt ist das ein relativ teurer Spaß aber im Zweifelsfall lohnt sich das wirklich. Hätten wir uns in Hamburg darauf verlassen, für einen Transporter einen Parkplatz vorm Haus zu finden, hätten wir wohl verloren. Wenn man in einer weniger bevölkerten Straße wohnt, kann man sich vielleicht auch einfach mit seinen Nachbarn absprechen, aber wenn es dann ans Schleppen geht ist man für jeden Meter dankbar, den man nicht zusätzlich tragen muss.

 

Rechtzeitig ausmisten und verkaufen

Der einfachste und essentiellste Tipp. Denn alles was man vorher loswird, muss man später nicht tragen. Und nicht wieder auspacken und sich fragen, wieso in aller Welt man das mitgeschleppt hat. Verkaufen geht super über Ebay Kleinanzeigen, die Leute holen sich spätestens wenn man die Sachen zum verschenken reinstellt die absurdesten Gegenstände ab. Ist besser als Wegwerfen, jemand freut sich noch drüber und man hat nicht die Arbeit ungeliebte Dinge irgendwo abzuliefern oder beim Sperrmüll rauszuschleppen. Selbst unseren Türvorleger wollte jemand haben. Also keine Scheu!

 

Vorher entspannen

Werdet mit all diesen Vorbereitungen am besten 1-2 Tage vorm eigentlich Umzug fertig, damit ihr den letzten Tag vor Ort noch einmal genießen könnt und nicht schon völlig ausgebrannt in den Umzugstag startet. Macht Pause, geht in den Park, trefft Freunde, geht lecker essen, Hauptsache ihr kommt nochmal ein bisschen runter. Ein unterschätzter Tipp, aber entspannt in die kommenden Chaostage zu starten macht vieles Leichter.

 

Sich Zeit geben

Am liebsten würde ich am Umzugstag auch gleich alles wieder in der neuen Wohnung auspacken. Alles aufhängen, sortieren, mich sofort zuhause fühlen in den neuen 4 Wänden. So funktioniert das aber natürlich erstens nicht und zweitens muss das auch gar nicht. Am neuen Ort hat man hoffentlich Zeit sich einzurichten, sich genau zu überlegen wie man alles haben will und die Umzugskartons laufen auch nicht weg, versprochen. Sich Pausen zu gönnen ist wichtig und gerade wenn man in eine neue Stadt gezogen ist, sollte man die ersten Tage nicht vollständig zwischen Kisten und Verpackungsmaterial verbringen. Kann man auch noch morgen machen. Bis man sich Schritt für Schritt zuhause fühlt.

 

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So, das waren meine aktuellen Umzugstipps. Ich bin übrigens unglaublich schlecht darin, die meisten davon ordentlich umzusetzen und schreibe diesen Post daher auch an mein Zukunfts-Ich, das wieder kurz vorm Umzug steht und es nicht schafft rechtzeitig seine Kartons zu packen. Ich hoffe ich habe jetzt erst einmal ein paar Monate Pause bevor es wieder ans Packen geht.

Wie oft seid ihr schon umgezogen? Habt ihr noch eigene Umzugstipps?

5 Comment

  1. Malina says: Reply

    Sehr schöne Tipps, vor allem das mit dem Ausmisten hätte ich mal besser vorm Umzug beherzigen sollen und nicht erst danach…

    1. Anna says: Reply

      Das stimmt wohl. Man schleppt immer viel zu viel Zeug mit, wenn man nicht vorher ausmistet. Man ahnt meist gar nicht, wie viel sinnloses zeug man noch besitzt.
      Mit besten Grüßen,
      Anna

  2. Spitzen Tipps. Die helfen einem gut weiter :)

    Viele Grüße

    1. Dankeschön! Freut mich, dass sie dir gefallen!

  3. Anna says: Reply

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Es gibt vieles, was man bei einem Umzug beachten sollte. Besonders beim Packen sollte man den Überblick bewahren und vorher unbedingt ausmisten.
    Mit besten Grüßen,
    Anna

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