London for Startes | What to do in London on you first visit

London for Starters

Hi everyone,

I’ve visited London six times now and after being the London Guide for friends and family multiple times now I feel like I can finally share a little “London for Starters”-Guide.

What are the must-sees? Which places shouldn’t you miss out on your first visit and how do you get your first visit not only to be thrilling but also quite cheap? Let’s start!

 

Sightseeing Walk

When you’re in London for the first time you have to do the classical tourist stuff. See the tower bridge, listen to the bells in Big Ben and walk down the street to Buckingham Palace. It’s just magical.
Depending on where you’re staying there are various start points. I’ll guide you through a walk-around and you can start wherever you want to on the way.

 

Hyde Park

For now we start in Hyde Park, coming from the underground stations Paddington, Lancaster Gate, Marble Arch or Hyde Park Corner. Depending on where you start you’ll see more or less of the Hyde Park itself, but it’s lovely. A green oasis in the middle of the city. From Hyde Park Corner we walk through Wellington Arch which looks a bit like the Brandenburger Tor in Berlin, down the street ‘Constitution Hill’. Just like all the streets leading to Buckham Palace it’s red and there’s an extra walkway for horses and equestrians. At the end of the street you’ll stand right in front of Buckingham Palace.

Rumour has it that the queen is home when the flag is up. The guard isn’t only marching when displayed but every few minutes. At least two of them. To see their choreography you don’t have to be there with thousands of other tourists.

We move on and walk through St. Jame’s Park where you can find many different kind of birds and ducks and the famous friendly squirrels. Take a nut with you! Take a little break on one of the benches along the way and enjoy the view: Behind the water you can see London Eye.

St. James Park

We now leave St. James Park at the Guards Memorial and walk over to the Horse Guards building where you can see actual Horse Guards in their little huts. Just keep on walking and you’ll stand right in front of the Thames river. To your right you’ll now see Big Ben. Plus: There are the red telephone boxes where everyone takes their tourist picture with Big Ben in the background. Take a chance!

We walk towards Big Ben and if you want to you can look at the houses of parliament or Westminster abbey to the right, but it’s quite expensive and there are SO many people. I would recommend turning to the left, cross Westminster Bridge and walk down the stairs to your right and then towards London Eye.

After passing London Eye we keep walking for a long time. You’re now walking down South Bank, passing all the famous bridges and buildings. Along the way you can see St. Paul’s Cathedral, the Globe Theatre and the little book flea market under Waterloo Bridge. At some point you’ll see the posh skyline of the banking quarter and right afterwards you’ll see Tower Bridge and the Tower of London.

Southwark

Doch vorher geht es noch in die „Speicherstadt“ von London, vorbei an einem Schiff zwischen den Hochhäusern und auf den Borough Market. Der ist meiner Meinung nach eines der absoluten Highlights. Die alten Markthalle wurden bereits im 13. Jahrhundert zum Handel genutzt. Schwarz-Weiß-Aufnahmen vom alten Markt säumen das bunte Treiben der Händler mit typisch britischen Leckereien und Essen aus aller Welt. Dort kann man nicht nur gut Essen, sondern bekommt ein ganz anderes London zu Gesicht, als zwischen den schicken Gebäuden.

Tower Bridge

Nach dem kleinen Abstecher geht es weiter zur Tower Bridge und nach kurzem Genießen des Ausblicks rüber und rund um den Tower of London. Dort steigen wir in die Buslinie 15, die ein super Ersatz zu den Touri Bussen ist. Der Bus fährt durch das Bankenviertel, vorbei an Covent Garden bis zum Trafalgar Square. Hier endet die geplante Tour und jeder kann selbst entscheiden, wie er weiter macht.

Die Doppeldecker Busse.

Sie sind nicht nur ein Wahrzeichen Londons, sondern auch eine tolle Möglichkeit die Stadt zu entdecken. Mit der Oyster Card kostet eine Fahrt, egal wie weit, ohne Aussteigen nur 1,50. Es gibt verschiedene Linien, mit denen man ziemlich viel von der Stadt sieht. Wenn man Glück hat und unter der Woche unterwegs ist, kann man den begehrten Platz oben ganz vorne ergattern und noch mehr sehen. Informiert euch einfach vorher, was ihr sehen wollt und welche Buslinien euch dahin bringen könnten, es lohnt sich.

Doppeldecker Bus

Die U-Bahn

Die Londoner U-Bahn ist nicht nur die älteste der Welt, sondern vernetzt die Stadt auch noch grandios. Ist man dort, muss man auf jeden Fall eine Fahrt durch die alten Tunnelnetze wagen. Allerdings muss man sich erstmal zurecht finden und die Wagen sind oft sehr voll und stickig – ich ziehe persönlich den Bus vor.

Was man sonst noch sehen sollte:

Borough Market

habe ich oben schonmal erwähnt. Die alte Markthalle ist für mich bei jedem Besuch ein Muss.

Borough Market

Camden Stables Market

Unter der Camden-Lock Brücke liegt das antike Pferdekrankenhaus. Die alten Stallungen sind mittlerweile eine bunte Mischung aus Designmark, Schwarzmarkt, Flohmarkt und Antiquitätensammlung. Neben Klamotten, Schallplatten und allerlei Kleinkram gibt es hier auch Fressbuden aus aller Welt – und eine einmalige Atmosphäre. Auch ein gutes Ausflugsziel bei Regen.

Camden

Brick Lane / Shoreditch

Der Stadtteil ist berühmt für seine Street Art und Musik-Szene. Beeindruckende Graffities schmücken hier fast jedes Haus und jede Mauer. Perfekt zum fotografieren und staunen. Und auch hier gibt es jede Menge Second-Hand-Läden – die Preise sind hier allerdings doch eher „Vintage“, Schnäppchen findet man hier eher nicht. Spaß macht es trotzdem in der Londoner Fashion-Geschichte zu wühlen.

Shoreditch

Kensington

Zwischen Museen und Harrods findet man hier ein Haus schöner als das Andere. Hier gehen die reichen und schönen bummeln. Hier kann man sich zwar nichts leisten, aber die Museen sind dafür meist kostenlos und das posh London hat auf jeden Fall auch seinen Reiz.

Covent Garden – Soho – Picadilly Circus

Rund um die Markthalle von Covent Garden, die gesäumt wird von Straßenkünstlern, Opernsängern und niedlichen Läden, erstrecken sich typisch Londoner kleine Gassen in alle Richtungen. Folgt man den richtigen, bewegt man sich Richtung Leicester Square, dem West End, wo die meisten Musicals gezeigt werden. Von hier geht es weiter Richtung Picadilly Circus. Die ganze Straße ist besonders spannend bei Nacht, wenn die Menschen aus den Musicals strömen, die Leuchtreklame von Kinos und Theatern an sind und überall Musiker und Künstler versuchen, die Menschen in ihren Bann zu ziehen. Auch hier lohnt sich ein Gang in die Seitenstraßen, nach Chinatown und in die vielen Plattenläden.

Shopping

Für klassisches Shopping ist die 1. Adresse die Oxford Street. Wer es etwas idyllischer mag, biegt ab in die Carnaby Street. Ansonsten bietet sich Shoreditch und Camden für die alternativen Läden und Second Hand an.

Praktische Tipps:

Oyster Card

Die Oyster Card ist eine Art Prepaid-Karte für alle öffentlichen Verkehrsmittel in London. Man kann sie vorher Online bestellen oder direkt in London kaufen. Man lädt sie auf und zieht sie beim Nutzen von U-Bahn oder Bus über das überall vorhandene gelbe Feld dafür, der Betrag wird automatisch abgebucht. Die Oyster Card hat außerdem ein Tageslimit, wenn man das überschreitet, fährt man den Rest des Tages gratis weiter. Die Karte macht nicht nur vieles unkomplizierter sondern ist auch fast immer günstiget, als einzelne Tickets.

Gute Wohnlage/Hostels

Die Wohnlage macht viel aus. Wenn man erst eine Stunde in die Stadt fahren muss, nervt das. In der niedrigeren Preisklasse sind Hostels außerdem oft schicker als die Hotels. Hier geht es zu einem London Hostel Guide.

Britische Höflichkeit

Die Briten sind sehr sehr höflich. Das Klischee stimmt: In einer Schlange drängelt man sich nicht vor und wenn einen jemand anrempelt, sagt man auch sorry, wenn man nichts gemacht hat. Die Briten sind aber auch unglaublich Hilfsbereit. Wenn man also nicht weiter weiß: einfach fragen, egal ob Passanten oder Personal in Läden.

Visit Britain / Time Out

Als deutscher Reisender gibt es viele tolle Infos auf der Website von Visit Britain, ein Besuch da lohnt sich auf jeden Fall. Das Bekannteste Magazin für Veranstaltungen von Märkten bis Konzerten ist wohl Time Out, auch da lohnt sich ein Blick vor der Reise.

Citymapper

Für die Navigation in der Stadt empfehle ich euch die App Citymapper. Hier gibt es einfach die beste Übersicht über alle Verkehrsmittel, Fußwege, Zeiten und Entfernungen. Ich habe für London viele verschiedene Apps ausprobiert und komme immer wieder zu dieser zurück, denn sie macht es deutlich leichter, sich im Dschungel von Bussen und U-Bahnen zurecht zu finden.

Was man in London auf jeden Fall machen sollte:

Tourifoto

Der Klassiker. Aber wenn man ein typisches Touri-Foto macht, dann doch bitte in London. Ihr werdet es nicht bereuen.

Tourifoto

Pubbesuch

Pubs prägen nicht nur das Stadtbild, sondern auch die englische Kultur. Nach Feierabend geht es nunmal in den Pub. Und die sind meistens alt, urig und wunderschön. Egal ob für Ale, Cider oder Fish and Chips: Ein Pub-Besuch gehört einfach dazu.

Pub

Reden wann immer es geht

Wenn ihr die Chance habt – nutzt die Gelegenheit zu reden. Im direkten Kontakt mit den Londonern (und den Briten generell) wird einem erst die feine englische Art bewusst. Und es macht so viel Spaß!

Teatime

Die Briten trinken Tee und der Tee ist gut. Nehmt euch nachmittags Zeit für einen English Afternoon Tea und kostet ihn in vollen Zügen aus. Wenn ihr dazu Scones bekommen könnt: Umso besser.

Tea Time

Sandwich-Stop

Statt Bäckereien gibt es in London überall Sandwich Läden – mit großer Auswahl und oft auch leckeren warmen Gerichten. Ein Besuch ist nicht nur typisch englisch, sondern meistens auch viel günstiger als woanders zu essen.

Die Seitenstraßen entdecken

Die Schätze finden sich oft nicht in den Hauptstraßen. Biegt man ab, in die Seitenstraßen, da wo die Londoner wohnen und das richtige Leben stattfindet, stößt man oft auf die wirklich tollen Ecken, Läden, Pubs und Erlebnisse. Go Explore!

Seitenstraße

So, das wurde mehr als gedacht. Falls ihr schon da ward: Was sind eure Top Tipps für die London Reise? Was muss man eurer Meinung nach gesehen und gemacht haben? Und falls noch Fragen offen sind: Stellt sie!

4 Comment

  1. Charlotte says: Reply

    Ich war zwar noch nicht so oft in London wie du, aber bei den meisten Tipps kann ich nur zustimmen bzw. habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie du. Zusätzlicher Tipp für Backfreunde: “books for cooks” in Notting Hill verkauft ausschließlich Kochbücher… da ist für jeden was dabei. Und (falls es das noch gibt, zumindest gab es das vor fünf Jahren) im hinteren Bereich gibt es ein Café mit Showküche.
    Haaach, bekomme ich Sehnsucht! =)

    1. Ohja, in dem ganzen Essensbereich kenne ich mich leider nicht so aus!
      Das klingt wirklich super schön :)

  2. Sarah says: Reply

    Das sind wirklich schöne Bilder :) Ich war bis jetzt nur für einen Tag in London und habe eine Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht. Auch wenn ich nicht viel unternommen habe, fand ich London mega schön.
    Danke für deine Reisetipps :)

    Xx Sarah von
    http://www.wonderlandblog.de

    1. Hallo Sarah!
      Vielleicht kannst du die Reisetipps ja beim nächsten Mal ausprobieren :)
      Liebe Grüße!
      Anni

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