7 Stunden Berlin entdecken | Explore

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Hallo ihr Lieben,

Berlin und ich haben ein seltsames Verhältnis zueinander. Bis vor 2 Jahren war ich noch gar nicht dort gewesen. Mittlerweile bringe ich es auf ganze 4 Besuche, allerdings dauerte der längste davon 22 Stunden und dazu gibt es auch einen Blogpost. Die restlichen 3 Besuche bestanden jeweils aus 6-8 Stunden Zugfahrt und einem ähnlich langen Aufenthalt, meistens sehr spontan, meistens um Freunde zu treffen. Lange bin ich mit der Hauptstadt nicht so richtig warm geworden. Alles war mir zu laut, zu voll und zu dreckig. Mittlerweile habe ich meine Lieblingsecken und der Charme vom dicken B hat mich nun langsam doch erwischt.

Von Hamburg aus gibt es einen Zug, der für 30 Euro hin- und zurückfährt, der hat zwar keine Klimaanlage, aber ist sonst ziemlich gemütlich. Und ich denke ich werde bald wiederkommen, denn die Spree, die Hackeschen Höfe und die wundervollen bunten Hinterhöfe erfordern definitiv noch mehr Erkundung. Heute aber erstmal die Bilder von diesem Besuch.

Den Fernsehturm gab es diesmal von allen Seiten, aber ähnlich wie der Eiffelturm lädt er einfach dazu ein, ihn zu fotografieren. Außerdem waren wir diesmal bei den Hackeschen Höfen, in Kreuzberg, auf dem Tempelhofer Feld und an der East-Side-Gallery. Beim Mittagessen hatten wir außerdem einen prominenten Tischnachbarn: Während wir auf das Essen warteten, ließ sich Matthias Schweighöfer neben uns nieder. Wir haben ihn aber in Ruhe essen lassen, denn es war erstens ziemlich lecker und zweitens wird er sonst bestimmt den ganzen Tag angequatscht. Er schien ganz zufrieden mit unserer Entscheidung.

Mehr Fotos von unserem Trip gibt es außerdem bei meiner wunderbaren Begleitung edelicious. Und wenn ihr euch in Berlin ein bisschen besser auskennt als ich: Lasst mir unbedingt eure Tipps in den Kommentaren da!

 

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Nachtrag: Mir wurde eine coole Karte ans Herz gelegt, die einem einen super Überblick über alle möglichen Hotspots in Berlin gibt, vielleicht hilft sie euch bei eurem nächsten Trip: Berlin Hotspots

Was sind eure liebsten Plätze, Restaurants, versteckte Ecken und Läden in Berlin? Vergesst nicht eure Tipps in den Kommentaren da zu lassen!

4 Comment

  1. Malina says: Reply

    Lange Zeit mochte ich Berlin auch nicht. Zu groß, zu laut, zu dreckig – wie du eben schon sagtest. Seitdem eine meiner guten Freundinnen dort studiert, und ich so die Stadt ein wenig fernab vom typischen Tourismus kennengelernt habe, muss ich sagen: Ich liebe Berlin! Zwar könnte ich mir niemals vorstellen, dort zu wohnen. Aber ein paar Tage Berlin sollten für mich persönlich jedes Jahr drin sein.

    Zwar ein ziemlicher Standart, aber von dort gibt es den besten Blick über die Stadt und auch den Fernsehturm: der Klunkerkranich. Falls du dort noch nicht warst, dann solltest du unbedingt hin.

    So eine Promibegegnung hatte ich auch schon: Bei Shiso Burger saß Lena Gercke mit ihrem Lover (nicht der Fußballer, irgendein anderer) am Tisch neben uns. Ganz inkognito im Schlabberlook, ungeschminkt und mit Kappe. :D Kurz danach haben wir noch Sarah Knappik gesehen…

    1. Ja, genau so geht es mir auch, wohnen wollte ich da nicht, aber einen Besuch ist es auf jeden Fall ab und an wert. Den Klunkerkranich kenne ich noch nicht, kommt auf die Liste! Und Promibegegnungen sind immer sehr witzig. Ich habe mal Reinhold Messner beim wandern in den Bergen getroffen, aber Matthias Schweighöfer ist jetzt schon der Bekannteste bisher :D

  2. Sandra says: Reply

    Ich bin Berlinerin – da geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen, Abitur gemacht, Ausbildung, Studium, Arbeit. Berlin ist meine Heimat, mein Zuhause. Die Ausgeflippten gehören für mich ebenso zum Stadtbild wie die gute öffentliche Verkehrsanbindung zu den positiven Eigenschaft der Stadt. Seit Juli wohne ich in Braunschweig. Für mich wie eine komplett andere Welt!

    Aber zu den Tipps: Du solltest unbedingt mal den Viktoriapark in Kreuzberg besuchen. Da gibt es einen Wasserfall und einen Turm, von dem aus man einen schönen Ausblick hat. Außerdem gibt es einen wirklich – unerwartet friedlichen – Fußweg zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Priesterweg. Gut zum Skaten, Joggen…, es gibt sogar Sonnenliegen. Hinter dem Bahnhof Priesterweg ist ein kleiner Park, in dem es im Sommer Theateraufführungen gibt – sehr empfehlenswert. Und für Bahnfans: Auf dem Gelände gibt es stillgelegte Gleise mit einer alten Dampflok. Beeindruckend ist auch die Fußgängerinsel am Ernst-Reuter-Platz. Man kommt nur durch eine Unterführung darauf, der Verkehr wird im Kreis drumherum geführt. Von außen wirkt es wegen des dichten Verkehrs ziemlich bedrohlich. Aber auf dieser Insel sieht die Welt ganz anders aus. Gegenüber der Technischen Universität befindet sich das Café Hardenberg, in der Hardenbergstraße. Passt mehr zum studentischen Flair als zum Rest in dieser Gegend. Ein Spaziergang durch die engen Straßen Wilmersdorfs zwischen U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße und Adenauer Platz lohnt sich! Man befindet sich auf den Spuren jüdischen Lebens in Berlin, es gibt viele Stolpersteine, aber auch Aktuelles zu entdecken, z. B. einen koscheren Lebensmittelladen. Das Mommseneck lädt zum Bier ein. Neben dem Olympiastadion in Charlottenburg befindet sich das Freibad am Olympiastadion. Aus Denkmalschutzgründen stehen dort immer noch die alten Tribühnen neben dem Bahnenbecken. Vom Sprungturm aus kann man über die Mauer aufs Stadiongelände schauen und die Besucher des Stadions schauen gerne über die Mauer beim Springen zu.

    Berlin ist laut und voll und dreckig. Seit ich in der “Idylle” lebe, fällt mir das auch mehr auf. Aber es gibt viel zu erleben, zu entdecken und wunderbare Parks und grüne Ecken, zum Abschalten. Viel Spaß in Berlin!

    1. Liebe Sandra,
      meine Kommentare waren leider verschwunden, doch jetzt sind sie wieder da und viel zu spät bekommst du eine Antwort auf deine tollen Tipps!
      Von dem Wasserfall im Viktoriapark hab ich schon gehört, und auch viele deiner anderen Tipps kommen auf jeden Fall auf meine Liste für den nächsten Besuch.

      Vielen vielen Dank dafür!!
      <3 Anni

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