5 einfache Tipps für ein nachhaltigeres Leben | Teil 2: Küche

Hallo ihr Lieben,

und herzlich willkommen zum zweiten Teil der Tipps für ein nachhaltigeres Leben. Heute dreht sich alles um die Küche und das Kochen, denn dort kann man mit vielen kleinen Veränderungen das Leben um einiges nachhaltiger gestalten. Im ersten Teil ging es um Tipps fürs Einkaufen und den Post dazu findet ihr hier.

Bei diesen Tipps geht es darum, Nachhaltigkeit möglichst einfach zu gestalten. Es geht nicht um große Veränderungen, die ins Leben eingreifen, wie Zero Waste oder vegan werden, sondern um die kleinen Dinge, die jeder von uns Tag für Tag leisten kann. Los gehts:

Glasbehälter weiterverwenden

Jeder von uns hat wohl irgendwo die Altglastüte/kiste stehen, die sich fröhlich mit Pesto-Gläschen und ähnlichem füllt. Statt all diese Behälter regelmäßig ins Altglas zu werfen, kann man sie jedoch weiter verwenden. Ich bewahre in diesen leeren, sauberen Gläsern alles mögliche auf: Linsen, Reis, Essensreste im Kühlschrank, aber auch Stifte, Büroklammern und vieles mehr. Bei Ikea kauft man sich Gläser und Dosen, obwohl man sie jede Woche in der eigenen Küche stehen hat. Wenn es bei euch einen Unverpackt Laden in der Nähe gibt, könnt ihr eure überflüssigen Gläser oft auch dort abgeben, damit andere (die nicht genug dabei haben oder spontan vorbei kommen) darin ihre Einkäufe verpacken können. Da die Gläser ja in der Regel auch für Inhalte mit Flüssigkeit gemacht sind, halten sie auch dicht und sind damit ein wunderbarer Brotdosen Ersatz.

Kaffeesatz aufheben

Wenn ihr eine Pad- oder eine ganz normale Filter Kaffemaschine habt, dann fällt bei euch sicher Kaffeesatz an. Für die Pad-Maschinen gibt es ja sogar diese kleinen Einsätze (hier ein Link*), mit denen ihr ganz normales loses Kaffeepulver benutzen könnt. Den Kaffeesatz sollet ihr allerdings nicht immer in den Müll werfen, denn mit Kaffeesatz kann man so einiges machen. So dient er zum Beispiel als Pflanzendünger, kann als Haarspülung funktionieren oder um Gerüche zu neutralisieren. Eine tolle Liste mit allen Verwendungsmöglichkeiten habe ich euch hier verlinkt:

7 Tipps für Kaffeesatz – viel zu wertvoll zum Wegwerfen

Teilzeit-Vegan

Entgegen einem anscheinend allgemein gültigen Vorurteil gibt es bei veganer und vegetarischer Ernährung nicht um ganz oder gar nicht. Wenn ihr nur vegan seid, weil ihr euch Veganer nennen wollt, dann solltet ihr die Gründe vielleicht noch einmal hinterfragen. Wenn es euch um die Vermeidung von Tierleid und Umweltaspekte geht, dann muss es nicht unbedingt schwarz/weiß sein. Jedes Mal, wenn ihr euch gegen Fleisch entscheidet, ist das etwas wert. Also falls ihr nicht eh schon darauf achtet, probiert einfach ein paar Mal die Woche vegetarische und vegane Alternativgerichte.

Die Herstellung von Fleisch verbraucht unheimlich viele Ressourcen, ganz abgesehen vom Tierleid. Aber bevor ich euch hier Zahlen um die Ohren werfe, rechnet doch einfach mal selbst nach, was eure Ernährung so für eine Bilanz hat. Geht auch für Vegetarier!

Plastiktüten wieder verwenden

Mülltrennung ist hier hoffentlich jedem ein Begriff, aber irgendwo muss der Müll ja auch rein. Wenn ihr wie wir noch eine riesige Restsammlung von Plastiktüten habt, benutzt sie doch einfach als Mülltüten! Das gilt nicht nur für die Plastiktüte vom Textilschweden, sondern auch für z.B. die Verpackung von Toilettenpapier. Funktioniert hervorragend als Mülleimer-Auskleidung. Dasselbe gilt für Verpackungsmaterial von Amazon & Co. Solange wir noch unvermeidbare Plastiktüten haben, können wir sie auch sinnvoll weiternutzen, im Müll landen sie ja eh irgendwann.

Wachstücher statt Frischhaltefolien

Wachstücher sind ein hervorragender und deutlich besserer Ersatz für Frischhaltefolien und Alufolien. Demnächst wird es hier ein DIY geben, wie man die hübschen Verpackungskünstler selbst machen kann. Ganz normale Baumwolltücher werden in flüssigem Bienenwachs (z.B. aus alten Kerzenstummeln) getränkt und werden damit zur Allzweckwaffe: Sie halten Lebensmittel frisch, schmiegen sich perfekt an jede Form an, sind leicht luftdurchlässig, sodass darunter nicht so schnell Schimmel entsteht wie bei Plastikfolien und sind immer wieder benutzbar. Ich habe beispielsweise auch die Tücher der Marke WildWax Tuch ausprobiert, vielleicht gibt es ja in eurer Nähe einen Store!

Das waren die fünf Tipps rund um das Thema Küche. War etwas dabei, was ihr noch nicht wusstet oder bisher nicht macht? Und habt ihr noch Tipps, die mit in die Sammlung gehören? Dann lasst sie mir in den Kommentaren da und habt noch ein wunderschönes Wochenende!

Anni

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