Punkte, Geister und Felsen | Faires Outfit #2

Punkte, Geister, Felsen

Hallo ihr Lieben,

ich bin zurück von der Insel und komme langsam aber sicher wieder im Alltag an. Und im Frühling! Der kommt nämlich jetzt mit voller Kraft. Passend dazu habe ich mich noch einmal überwunden, mich vor die Kamera zu wagen. Nach dem positiven Feedback zu meinem ersten Second Hand Outfit Post im Dezember, zeige ich euch heute ein faires Frühlingsoutfit.

Ich bin auf keinen Fall ein großer Modemensch, aber ich habe unglaublich Spaß daran, nach Lieblingsteilen aus zweiter Hand zu stöbern. Und weil ich Blogger und Youtuber, die Second Hand Outfits zeigen, gerade ziemlich feiere, möchte ich auch gerne etwas mehr zu dieser Entwicklung beitragen. Einen kleinen Gegenpol schaffen zu all dem Fast Fashion Konsum, vor allem in der Blogger-Welt. Und dazu anregen und ermutigen, sich selbst auch öfter mal nach Alternativen zu den Teilen von der Stange umzuschauen.

Mein heutiges Punkte, Geister und Felsen-Outfit basiert auf einem England-Fund, also habe ich die tolle Kulisse vor der Haustür gleich genutzt, um es in Szene zu setzen.

Dieses 50er-inspirierte Skaterkleid fand ich in einem winzigen Charity Shop (die gibt es in kleineren Orten in England wie Sand am Meer und sind so ähnlich wie Oxfam) für 5 Pfund und konnte nicht widerstehen. Ich liebe schwingende Röcke, wilde Muster und wenn das Ganze dann noch lang genug für meine Körpergröße ist, bin ich dabei.

Zu dem Kleid trage ich mein Jeanshemd – eines der meist getragenstensten Teile in meiner Garderobe. Ursprünglich war es mal von GAP, ich hab es aber für 3 Euro in einem Lebenshilfe Laden bekommen. Es ist irgendwo zwischen Jeansjacke und Jeanshemd, etwas oversized und immer überall dabei.

Die Thermoleggins (trotzt Sonne war es nämlich ziemlich kalt) war vor Jahren mal von Aldi und ist super, die Wollstrümpfe sind wieder made by Oma und die Schuhe die neueste Version meiner geliebten Tamaris-Boots, über die ich im letzten Outfit bereits geschrieben hab.

Ein Teil, auf das ich sehr oft angesprochen werde, ist diese Mütze. Ich trage sie fast immer, denn ich lieber sie sehr. Sie kommt aus der Hand der wunderbaren Lize Meddings, der Schöpferin des Sad Ghost Club. Die englische Künstlerin macht Webcomics und dazu gibt es wechselndes Merchandise. Ein Teil der Einnahmen wird in Workshops zur Aufklärung über mentale Gesundheit für Jugendliche investiert. Eine rundum gute Sache also!

Ich habe sie übrigens letzte Wochen in London in einem Café liegen lassen und bin ziemlich panisch geworden, als ich es unterwegs gemerkt habe. Momentan gibt es die Beanie nämlich nicht mehr nachzukaufen. Ist aber alles gut ausgegangen, ein netter Mitarbeiter hatte sie hinter den Tresen gelegt :)

Die nächsten Tage werdet ihr dann etwas mit Reisebildern bombardiert, denn es gibt eine England-Mottowoche. Es sind einfach viel zu viele schöne Bilder entstanden. Ich würde sehr gerne wissen, was ihr von dieser Art Post haltet.

Wollt ihr mehr faire/ Second Hand Outfits? Interessiert euch das Thema nachhaltige Mode? Habt einen guten Start in die neue Woche!

 

4 Comment

  1. […] Massen und immer neuen Teilen. Die Klamotten, die uns begleiten, sind oft die Geschichte. Und einen Fashion-Post mit Second Hand Teilen finde ich persönlich so viel spannender als ein Haufen Kleider von der Stange, die dann jeder […]

  2. […] zu fotografieren, beziehungsweise ein weiteres Second Hand Outfit voller Geschichten. Nach den Klippen Newquays beim letzten Outfit geht es zurück in die nähere […]

  3. […] war das vierte faire Outfit! Die letzten drei findet ihr hier in Hamburger Kulisse, hier an der Küste Cornwalls und hier im sommerlichen […]

  4. […] ihr zu allen Fair Fashion Outfits: Mit Pilz im Großstadtdschungel Fairer Rock und Lieblingshemd Punkte, Geister und Felsen Im […]

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