Januar 2019 | Monatsrückblick

Inspiriert von meiner lieben Cookie Spengler versuche ich mich diesen Monat mal an etwas Neuem. Eigentlich ist es sehr ähnlich wie meine Monats Lieblinge, nur dass es mehr ein Monatsrückblick ist, als eine Liste von tollen Sachen. Schließlich ist nicht jedes Buch und nicht jeder Film, den man guckt toll. Aber nur weil etwas kein Liebling ist, ist es noch nicht uninteressant. Deswegen heute mal nach Cookies Vorbild mein Life in a Month für den Januar.

Was los war

Der erste Monat lief – wer hätte es gedacht – direkt ganz anders als geplant. Ich wollte alles strukturierter angehen und bin stattdessen direkt zurück in mein Stress-Hamsterrad gestolpert. Die Erkenntnis, dass ich einen Gang runter schalten muss kam leider zu spät und klopfte in Form der Grippe an die Tür. Und ich meine keine kleine Erkältung, sondern eine ausgewachsene Influenza, die mich seit mittlerweile 14 Tagen völlig außer Gefecht setzt. Seitdem habe ich die Wohnung quasi nicht verlassen können, aber immerhin viel Medienkonsum betreiben können!

Gelesen

Für dieses Jahr habe ich mir vorgelesen, 15 Bücher zu lesen und dank Grippe ist der Start gut gelungen!

Ich habe endlich Crooked Kingdom von Leigh Bardugo beendet. Leigh ist momentan meine absolute Lieblingsautorin und seit 2014 versuche ich alle möglichen Leute für die Grischa Trilogie zu begeistern, bisher mit mäßigem Erfolg, obwohl das Universum so großartig ist! Crooked Kingdom ist der zweite Teil einer Duologie, die im Grischa Universum, jedoch relativ losgelöst von der Vorgeschichte spielt. Auf Deutsch heißt es „Das Gold der Krähen“ und wir begleiten eine Bande von sechs kriminellen „Jugendlichen“ in einer Stadt, die von den Niederlanden inspiriert ist. Lest es am Besten einfach selbst. Es ist Düster, anders und wahnsinnig spannend. Diversität wird hier außerdem nicht im Nachhinein mit einem Stempel aufgedrückt (J.K. Rowling *hust*), sondern verschiedenste Ethnizitäten und sexuelle Orientierungen leben hier ganz selbstverständlich zusammen, wie sich das für eine Hafenstadt gehört.

Außerdem habe ich endlich Der Marsianer beendet. Mark Watney hat es mir phasenweise nicht leicht gemacht. Er ist auf dem Mars gestrandet und beginnt einen langen Kampf um sein Überleben auf dem roten Planeten. Sehr trocken und pseudo-wissenschaftlich, aber irgendwie auch total liebenswert und witzig. Auf jeden Fall ein unglaublich positives Buch wie Charakter. Bin jetzt gespannt auf den Film.

Aktuell lese ich „The Frighteners“, „The Hate U Give“ und „King of Scars“, die neue Duologie aus dem Grischa-Universum, rund um meinen literarischen Lieblingscharakter.

Gesehen

Die erste Hälfte war stark geprägt von „Der Club der Roten Bänder“. Nachdem ich den Kino Trailer gesehen habe, habe ich beschlossen, dass ich mal in die Serie reingucken muss. Was soll ich sagen. Ich habe alle drei Staffeln in 2 Wochen geschaut. Die Bücherhallen in Hamburg sind zum Glück gut ausgestattet. Die Geschichte von 6 Jugendlichen im Kinderkrankenhaus ist natürlich erstmal ziemlich traurig, aber diese Serie strahlt so viel Positivität aus. Ich wünschte, ich hätte diese Helden als selbst chronisch krankes Kind und Jugendliche gehabt. Fazit der Serie ist für mich: Man muss einfach das beste aus dem machen, was einem gegeben wird. Und auch ein Krankenhaus kann mit den richtigen Leuten ein toller Ort sein.

Ich habe es endlich geschafft. Nachdem ich fast ein Jahr lang quasi besessen von einem Film war, den ich noch nicht gesehen hatte, habe ich „Call Me By Your Name“ gesehen. Nachdem ich vom Buch enttäuscht/schockiert war, hat der Film zum Glück genau das geboten, was ich mir gewünscht habe. Sehnsucht nach Sommer, Jugend und Italien, der Herzschmerz der ersten Liebe und schöne Männer. Werde ich bestimmt noch öfter ansehen. Nur die namensgebende Passage wird mir wohl ein Rätsel bleiben.

Es folgten noch einige weitere Filme, ich sah endlich „Kingsman – The Secret Service„, der schon ewig auf meiner Watchlist stand. Kein Lieblingsfilm, aber ich hatte viel Spaß und Spannung bei dem Action-Agentenfilm, der sich selbst nicht so ernst nimmt. Außerdem habe ich Hauptdarsteller Taron Egerton für ich entdeckt und darum gleich „Testament of Youth“ mit ihm in einer Nebenrolle geguckt. Die Hauptrollen spielen Alicia Vikander und Kit Harrington und das Kriegsdrama lässt einen auf jeden Fall nicht kalt. Und sich ab und an mit den Folgen des Krieges auseinander zu setzen, schadet sowieso nicht.

Außerdem habe ich endlich endlich „Mein Nachbar Totoro“ gesehen. Eine Schande, dass ich den bisher nicht gesehen habe. Und wie alle Ghibli Filme bin ich wieder ganz verliebt. Ich hatte nichts anderes erwartet. Außerdem auf meiner Watchlist war „What We Do In the Shadows“ und ich habe keine Ahnung, wie dieser Film von Taika Waititi solange an mir vorbei gehen konnte. Eine Vampir WG-Fake-Doku? I’m all in. Es war großartig. Außerdem schaute ich noch die „Fyre“ Doku auf Netflix und war fassungslos, wie kacke Menschen sein können.

Und natürlich gab es auch einige Serien außer dem Club der roten Bänder. Mein Favorit diesen Monat war „Sex Education“. Ich bin zum Glück noch nicht ganz durch und habe noch ein paar Folgen übrig, denn das ist ganz große Liebe. Der Humor und die Ästhetik, die Musik und die Darsteller und die erschreckend realisitische Darstellung von Teenager sein ist herrlich. Und ich bin großer Fan davon, dass Coming Of Age mal nicht in den USA stattfindet. Außerdem gabs jede Menge Gilmore Girls, weil krank und dann gibt es nichts besseres als Gilmore Girls. „Dark Tourist“ habe ich außerdem noch auf Netflix angefangen. Ähnlich wie bei „Wild Germany“ besucht der Moderator dabei düstere Touristenattraktionen rund um die Welt, vom Pablo Escoban Kult über Atomtourismus in Japan bis zu Exorzismus in Südamerika. Total mein Ding, ich bin großer Fan.

Und ich bin ein bisschen süchtig geworden nach der Youtube Serie „Druck“. Fast täglich gibt es quasi „Live“ Videos, die immer zu der Zeit online gehen, wenn sie in der Serie spielen. Treffen sich die Mädels in der Mittagspause am Mittwoch, geht das Video auch Mittwochs um 13:35 online. Dazu bekommt man über WhatsApp Chats der Charaktere geschickt, die auch alle eigene Instagram Accounts haben. Alles etwas verrückt, aber sehr spannend.

Gezeichnet

Ich bin wieder der „Draw This In Your Style“ Challenge verfallen. Schon letztes Jahr gab es da eine kleine Phase, wo ich ein Bild nach dem anderen dafür zeichnete. Künstler geben dabei Charaktere frei, von denen man Eigeninterpretationen kreiert. Das ist eine super Aufwärmübung und schubst aus der Komfortzone.

Ansonsten habe ich einen schönen Auftrag abgeschlossen, den ihr hoffentlich bald zu sehen bekommt und angefangen, am Großprojekt für dieses Jahr zu zeichnen. Aktuelle Updates gibts immer auf Instagram.

Was sonst noch geschah

Ich war zum ersten Mal in Kiel, spazierte mit tollen Menschen durch einen perfekten Wintertag am Wasser, plante ein paar ziemlich aufregende Projekte und eine Reise, auf die ich mich wahnsinnig freue, nachdem ich letztes Jahr Hamburg kaum verlassen habe und verbrachte ein paar sehr schöne Stunden mit tollen Freunden, die auch als ich krank war, bewiesen haben, dass auf sie Verlass ist. <3 So, Test Ende. Wie findet ihr das "Format"? Ich glaube es ist schön, zurück zu gucken, was man alles so gemacht und konsumiert hat in einem Monat. Und ihr bekommt mehr Feedback als nur die absoluten Lieblinge. Trotzdem freue ich mich über eure Empfehlungen des Monats in den Kommentaren!

5 Kommentare

  1. Huhu :)

    Ich mag diese Art von Posts und Rückblicken sehr gerne :)

    Ich wünsch dir auch weiterhin gute Besserung, hoffentlich hast du es bald los! :(
    Mich plagen immer wieder Nacken-, Rücken- und Kopfschmerzen, schön abwechselnd :s

    „Sex Education“ haben wir Freitag beendet – verdammt witzig und besser als gedacht! :D
    Ich finds auch super, dass es mal nicht in Amerika spielt und es mal etwas anders ist – sehr erfrischend.

    Deine Bilder find ich auch voll toll – find es immer spannend zu sehen, wie andere so einen Charakter interpretieren :D
    Seh ich nicht nur bei dir, sondern auch bei einigen anderen aktuell :3

    Von „Der Marsianer“ kenn ich nur den Film – aber den wirst du glaub ich auch sehr lieben! :D
    Ich guck ihn immer wieder gern, es ist so göttlich xD

    Liebe Grüße,
    Shirisu <3

    1. Ich mag diese Art von Posts auch sehr gerne, ich weiß gar nicht, warum ich das in der Form so selten/nie mache! So ein Austausch ist einfach super! Dann rutscht der Marsianer auf meiner Watchlist wohl noch ein bisschen weiter nach oben 😍

  2. Ein lautes „Yeah!“ zum Test „Monatsrückblick“!

    Danke für den Kingsman-Tipp, der Film hat echt Spaß gemacht. Und What We Do In The Shadows ist große Liebe. Freut mich sehr, dass du ihn mochtest. Und ich hoffe, ich kann auch bald mal in die Grischa-Welt reisen. Das hört sich einfach zu gut an …

    Erhol dich weiterhin gut und ich hoffe es folgen noch mehr Monatsrückblicke :)

    1. Hach so viel schöne gegenseitige Inspiration! Und ich hab endlich mal wieder einen „Frei von der Leber weg“ Post geschrieben 😍

      1. Es sollte mehr „frei von der Leber weg“ Posts geben 😘

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