5 einfache Tipps für ein nachhaltigeres Leben | Teil 1: Einkaufen

nachhaltigeres Leben

Hallo ihr Lieben,

das neue Jahr ist angebrochen und bekanntlich gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um im Leben etwas zu ändern, als den Jahresbeginn. Deswegen habe ich heute 5 Tipps für euch, wie ihr 2018 nachhaltiger gestalten könnt, ohne gleich euer ganzes Leben umzukrempeln. Ursprünglich waren 10 geplant, aber bei meinen Notizen kamen so viele zusammen, dass ich stattdessen eine kleine Serie daraus mache, mit verdaubaren Happen, die man vielleicht Schritt für Schritt für sich umsetzen kann.

Der Post richtet sich vor allem an alle, die noch ganz am Anfang stehen bei dem Thema, den ein oder anderen Tipp kennt ihr also sicher schon ;) Lasst mir unbedingt eure Tipps in den Kommentaren da, denn es wird definitiv weitere Posts zu dem Thema geben.

Die ersten fünf Tipps beziehen sich vor allem auf das alltägliche Einkaufen.

Jutebeutel mitnehmen

Diesen Tipp kennen wir sicher alle schon. Wem der gute alte Jutebeutel zu Öko oder Hipster ist, der findet bei all den faltbaren Beuteln oder der Sammlung an Plastiktüten, die man noch zuhause hat, etwas passendes. Das Wichtige: Habt immer eine Tasche dabei, für den Fall, dass ihr einkauft oder etwas transportieren müsst. Denn so spart ihr euch, im Zweifelsfall eine neue Plastiktüte mitnehmen zu müssen. Falls es gar nicht anders geht: Weicht auf die Papiertüten aus oder investiert in den Jutebeutel neben der Kasse für die Zukunft ;)

So wenig Plastikverpackungen wie möglich kaufen

Wenn man nicht vorhat sein ganzes Leben von grundauf umzukrempeln, wird es schwierig einen verpackungsfreien Einkauf in jedem Bereich umzusetzen. Oft gibt es mittlerweile aber auch Alternativen. Gemüse wird beispielsweise oft einzeln verkauft, dafür braucht ihr auch kein Papiertütchen, denn zuhause werden Obst und Gemüse sowieso noch geschält. Wenn euer Supermarkt euch diese Chance nicht bietet, geht zumindest ab und an mal auf den Wochenmarkt und kauft dort ein. Und wenn ihr die Wahl zwischen Plastik und Papier- oder Glasverpackung habt: Wählt die Papier oder Glas.

Verbannt Mikroplastik, Silikone, Aluminium und Hormone aus eurer Kosmetik

Schon die Überschrift lässt einen eigentlich grauseln. Oft ist uns gar nicht bewusst, was wir uns eigentlich alles auf die Haut und in die Haare schmieren. Vor allem Mikroplastik ist ein immer größer werdendes Problem. Da die Inhaltsangaben auf Verpackungen oft aber völlig undurchsichtig sind, empfehle ich euch die App Codecheck. Unter anderem von Greenpeace und dem BUND geprüft, erhaltet ihr dort schnelle Antworten darauf, ob ein Produkt die schädlichen Inhaltsstoffe erhält oder nicht. Die App ist kostenlos und ihr müsst nur kurz den Code scannen – das geht auch mal schnell im Laden! Die App sagt euch außerdem, ob ein Produkt vegan ist oder nicht.

Kauft so regional und saisonal ein wie möglich

Eigentlich total logisch: Je kürzer die Transportwege eurer Produkte sind, desto weniger schaden sie der Umwelt. Und die Transportwege werden kürzer, wenn das Produkt gerade Saison hat. Außerdem sind sie dann meist noch günstiger. Das gilt natürlich vor allem für Obst und Gemüse. Die Kiwi kann zu manchen Zeiten aus Neuseeland eingeflogen kommen, ein paar Wochen später schon aus Griechenland. So lassen sich ganz leicht Transportwege reduzieren. Außerdem ein ganz einfacher Bereich um regional zu kaufen: Wasser bzw Getränke. Während bespielsweise Volvic oder Evian aus Südfrankfreich angekarrt werden, kann man auch einfach Vio (aus der Lüneburger Heide) oder am Besten ein ganz regionales Wasser in der Glasflasche kaufen.

Nicht auf Vorrat kaufen

Während große Mengen zu kaufen oft viele Vorteile hat, gilt das nicht für Vorratskäufe, bei denen man Dinge „Für den Fall“ kauft, oder weil sie einem gut gefallen, eine Special Edition sind oder gerade im Angebot sind. Eine Flasche Shampoo im Bad reicht völlig aus, die nächste kann man kaufen, wenn es soweit ist. Dasselbe gilt für fast alle Make-Up Produkte, Parfüm und ähnliches. Die Sachen haben ein Verfallsdatum, können kippen und landen am Ende vielleicht unnötigerweise im Müll. Unser Körper hat nur eine begrenzte Fläche, die man bemalen, beduften oder waschen kann. Für Essen gilt dasselbe: Viele Sachen werden mit der Zeit schlecht oder man greift immer zu der frischeren Alternative. Es reicht also völlig aus, wenn wir nur kaufen, was wir auch wirklich in den nächsten 5-10 Tagen essen wollen.

Das waren die ersten fünf Tipps, für ein nachhaltigeres Leben bzw. nachhaltigeres Einkaufen. Ganz wichtig dabei finde ich sich bewusst zu machen, dass man nicht in allen Bereichen perfekt sein muss, um etwas zu bewirken. Jede Plastikverpackung weniger, ist ein Schritt in die Richtung. Um etwas zu verändern, muss man nicht zum Selbstversorger werden. Viele kleine Dinge sorgen dafür, dass ein Umdenken passiert. Und wenn ihr etwas findet, dass für euch gut funktioniert, redet darüber. Je mehr mitmachen, desto mehr kann man erreichen.

Ich bin gespannt auf eure Tipps und Vorschläge für weitere Teile in den Kommentaren. Und falls ihr den Test noch nicht gemacht habt, schaut euch doch zu Beginn des Jahres einmal an, wie groß euer ökologischer Fußabdruck aktuell ist und bekommt Tipps, wie ihr ihn eventuell verkleinern könnt.

Habt eine wunderbare Woche und bis bald!

Anni

1 Kommentar

  1. […] denn dort kann man mit vielen kleinen Veränderungen das Leben um einiges nachhaltiger gestalten. Im ersten Teil ging es um Tipps fürs Einkaufen und den Post dazu findet ihr […]

Schreibe einen Kommentar