Goodbye Stuff – Ausgemistet Januar 2018

Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass sich hier mittlerweile sehr viel um Nachhaltigkeit dreht. Das Thema Minimalismus, mit dem eigentlich alles angefangen hat, ist dabei etwas in den Hintergrund geraten. Deswegen führe ich heute eine neue Kategorie ein: Ausgemistet.

In den letzten Monaten habt ihr beim Shoppingverbot genau mitverfolgen können, was alles neues bei mir eingezogen ist, aber was währenddessen alles geht, ist bisher immer hinter den Kulissen geblieben. Dabei sehe ich bei anderen immer total gerne, was alles aussortiert wird. Es motiviert mich und lässt einen über Dinge nachdenken, die man irgendwo in einer Kiste vergessen hat.

Also zeige ich euch heute, was im Januar alles gehen durfte!

Früher hatte ich eine Schwäche für Magazine und Zeitschriften. Grade in meinem Kinderzimmer stehen noch immer viel zu viele davon. In unserer Wohnung habe ich sie jetzt auf 3 Pappschuber beschränkt, wenn ich eine neue behalten will, müssen wieder ein paar ausziehen. Goodybye Zeitschriften.

Außerdem nutze ich schon lange keinen Nagellack mehr, zumindest nicht auf den Händen. Die, die sich weder für Füße, noch für Bastelarbeiten eignen, sind jetzt auch gegangen. Hat jemand einen Tipp, wie man alten Nagellack am Besten entsorgt? Bisher steht er nämlich noch im Keller, weil ich nicht weiß, wohin damit :D

Aus dem Bad haben mich außerdem noch Haarpflege Sachen verlassen, die Silikone und Mikroplastik enthalten und garantiert schon lange abgelaufen sind. Seit Ewigkeiten schleppe ich sie mit und konnte mich jetzt endlich von ihnen trennen.

Als ich mit 17 mal anfing zu joggen, bekam ich weiße Turnschuhe von Puma. Ich fand die damals auch irgendwie cool, aber sie waren eigentlich so gar nichts fürs Laufen geeignet. Nachdem sich auch Schulsport erledigt hat, lagen sie eigentlich nur noch rum. Jetzt sind sie zu Hanseatic Help gegangen, da sie noch top in Schuss sind und machen dort hoffentlich jemanden glücklich. Ebenfalls dort gelandet ist mein alter Lieblingsschal, den ich schon Jahre lang nicht mehr wirklich angezogen habe.

Ebenfalls bei Hanseatic Help landete ein grüner Schal. Ich habe ihn mal geliebt, aber mittlerweile trage ich ihn einfach nicht mehr. Er passt farblich nicht zu meinen beiden (grünen) Winterjacken und ist zu warm für den Rest des Jahres. Gerade warme Winterkleidung wird jedoch bei Sammelstellen immer gesucht. Mit dem Gedanken, dass ich damit jemanden der weniger hat warm halte, war der Abschied dann gar nicht so schwer.

Vergessen zu fotografieren habe ich unsere alten Kellogs-Teller. Die sind mehr oder weniger zufällig bei uns gelandet und haben mich seitdem ziemlich genervt. Jetzt durften endlich ein paar neue, einheitliche Teller einziehen und beim Frühstück lachen uns keine seltsamen Kinder-Fratzen mehr entgegen.

Im Januar ist also auf jeden Fall wieder mehr Zeug gegangen als gekommen und das fühlt sich für mich gut an. Sich von Dingen zu trennen tut mir einfach noch immer oft wahnsinnig gut. Die Entscheidungsprozesse fallen mir noch immer nicht leicht, auch nach zwei Jahren nicht, aber ich bin jedes Mal stolz, wenn eine volle Tüte die Wohnung verlässt und ein Regalfach, Körbchen oder eine Schublade frei wird.

Wie steht es bei euch mit dem Ausmisten? Bei mir ist es mittlerweile fast schon eine Art seltsames Hobby. Mistet ihr regelmäßig aus oder macht ihr einen Frühjahrsputz? Oder habt ihr danach vielleicht gar kein Bedürfnis? Erzählt es mir, ich bin neugierig :)

Habt eine schöne Woche!

Anni

2 Kommentare

  1. Lisa sagt: Antworten

    Hey Anni,
    danke für den Anschubser; muss auch dringend ausmisten. Eigentlich bin ich mit wenigen Dingen in meine neue Wohnung gezogen (vor 2 Jahren), und das war auch gut so. Nur haben sich mittlerweile wieder sehr viele Kleinigkeiten angehäuft, die ausgemistet werden wollen. Woran ich das merke: Ich habe in neulich Sachen gesucht, von denen ich normalerweise weiß, wo sie sich befinden. Eindeutiges Zeichen.
    Alte Sachen, die du nicht mehr brauchst, kannst du übrigens oft praktisch über Facebook-Gruppen verschenken. ‚Free your stuff‘ nennen sich solche Zusammenschlüsse. Darüber wäre dein Nagellack bestimmt bald in neuen Händen.
    Beste Grüße aus Mannheim
    Lisa

    1. Hallo Lisa,
      ja manchmal braucht man einfach den kleinen Schubs :D
      Es häuft sich einfach immer Zeug an, egal wie viel Mühe man sich gibt!
      Die Facebook-Verschenk-Gruppen sind eine super Idee, da hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht drüber nachgedacht.
      Danke für den Tipp!
      Liebe Grüße aus Hamburg
      Anni

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