#2018DIYdontbuy – Ich bin dabei


#DIYdontbuy

Hallo ihr Lieben,

in meinem letzten Shoppingverbot-Update habe ich euch schon kurz von einer tollen Aktion von der lieben Lisa von Mein Feenstaub erzählt: #2018DIYdontbuy. Sie hat sich als Challenge für 2018 gesetzt, keine Mode von der Stange mehr zu kaufen, sondern alles selbst zu machen. Für die weniger Nähbegabten gibt es die Abwandlung #2018nofastfashion. Auf Instagram und auf diversen Blogs berichten die Teilnehmerinnen in den nächsten 12 (oder eigentlich nur noch 11, ohweh!) Monaten von ihren Erfolgen, Schwierigkeiten und Herausforderungen.

Wer mich schon länger liest, der kann den nächsten Abschnitt überspringen, aber für alle Neuleser gibt es jetzt kurz

Mein Ausgangspunkt

Seit Februar 2017 habe ich keine Fast Fashion mehr gekauft, sondern nur noch fair und Second Hand. Davor war das ganz anders und lange bin ich durch jeden Sale gestreift und habe vor allem gekauft, was günstig war. Ich habe nie exzessiv gekauft, aber war viel bei H&M und Co. unterwegs. Allerdings habe ich auch schon immer gebrauchte Kleidung gekauft, das ist also kein Neuland für mich.

Das erste Jahr ohne Fast Fashion war weniger Herausforderung als ich dachte. Im Gegenteil, ich habe total Spaß daran bekommen, nach tollen Second Hand Teilen zu stöbern und großartige faire Modelabels zu entdecken. Seit etwa einem Jahr gibt es hier auch regelmäßig faire Outfits zu sehen.

Außerdem bin ich gerade im Endspurt von 3 Monaten völligem Shoppingverbot, mein Update nach einem und nach zwei Monaten könnt ihr hier nachlesen.

Warum ist mir das Thema ein Anliegen?

Fast Fashion ist ein riesiges Problem, in so vieler Hinsicht. Menschen werden ausgebeutet, die Umwelt massiv verschmutzt, Ressourcen werden unnötig verbraucht und am Ende sind die Kosten für ein bisschen Mode einfach viel zu hoch. Wer neu im Thema ist, kann sich als Einstieg mal „The True Cost“ angucken (z.B. auf Netflix), danach kann man nicht mehr guten Gewissens ins nächste Primark spazieren. Ich sehe Konsum und unsere Wegwerfgesellschaft nach diesem ersten Jahr ganz anders und möchte gerne weitermachen. Dass jetzt ein ganzer Haufen Leute dabei ist und mitmacht ist natürlich eine tolle Motivation und daher springe ich mit ins Boot von Lisa!

Meine Regeln

Bei Lisa geht es unter anderem auch darum, seine Nähkenntnisse zu erweitern. Nun, die sind bei mir doch eher begrenzt. Ich habe erst einmal ein richtiges Kleidungsstück genäht und das ist viele Jahre her und ich bin dabei ziemlich verzweifelt. Letzte Woche habe ich es dann mal wieder gewagt, habe mir Schnittmuster aus der Bücherei geholt und ein Kleid genäht. Und es war tatsächlich ganz okay. Allerdings muss ich sagen, dass neben meinem kreativen Beruf und meinen 18 kreativen Hobbies der Aufwand ordentlich nähen zu lernen und sich um Stoffe zu kümmern, aktuell zu hoch ist.

Allerdings möchte ich gerne lernen, Kleidung anzupassen. Enger nähen, kürzen, verlängern, Sachen Second Hand kaufen und zu dem machen, was ich mir wirklich wünsche.

Außerdem werde ich meine Leidenschaft für ausgefallene Muster und Motive einfach nicht mehr von anderen abhängig machen, sondern zu Stofffarben greifen und mir die Muster einfach selbst malen. Die Idee das nicht nur ab und an zu machen, sondern eher zur Gewohnheit werden zu lassen, kam mir tatsächlich erst, als ich überlegt habe, wie ich die Challenge für mich umsetzen könnte. Wenn man schon malen kann, warum nicht die eigenen Klamotten individualisieren.

Und vielleicht traue ich mich im Laufe des Jahres ja auch immer wieder mal ans selbst schneidern heran! Ihr anderen Teilnehmer seid alle ganz schön motivierend!

Also los gehts #2018DIYdontbuy!

Es gibt monatliche Themenvorgaben von Lisa, weiter geht es schon nächstes Wochenende mit Herausforderungen und Versuchungen. Schaut auch bei den anderen Teilnehmerinnen vorbei, die alle hier verlinkt sind. Ansonsten werde ich hier meine selbstgemachten/veränderten Kleidungsstücke und Second Hand Funde mit euch teilen. Und natürlich werde ich mich weiterhin überwinden, vor der Kamera rumzuhopsen und euch faire Outfits zu zeigen.

Und wenn ihr selbst schon länger am Grübeln seid: Traut euch. Versucht einfach mal, auf den Fast Fashion Konsum zu verzichten. Es macht Spaß, man fühlt sich besser und es bringt nur Gutes für die Welt mit sich. Also worauf wartet ihr?

Seid ihr dabei? Habt eine wunderbare Woche!

Anni

2 Kommentare

  1. Hallo Anni, auf deine selbstgemalten Muster bin ich jetzt schon gespannt!

    1. Haha, ich auch :D

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