Drei Monate Shoppingverbot | Update #1

Shoppingverbot Update

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es ein kleines Shoppingverbot Update! Falls ihr nicht wisst, worum es geht: Hier könnt ihr noch einmal alles zu meinen Gründen und Bedingungen nachlesen. Vier Wochen halte ich nun schon durch und vor allem am verganenen Wochenende ist man ja mit Angeboten nur so bombadiert worden.

Ich habe mir vorgenommen, die Updates in 3 Kategorien zu unterteilen. Was habe ich gekauft, was waren diesen Monat Herausforderungen und was ist mein Fazit zum verganenen Monat. Ende Dezember/Anfang Januar gibt es dann das nächste Update.

Was habe ich gekauft?

Das Shoppingverbot bezieht sich offiziell ausschließlich auf Kleidung, Schuhe, Accessories und Co. Ich versuche allerdings wirklich komplett auf Einkäufe für mich selbst außerhalb von Essen und Trinken zu verzichten. Ausnahme: Etwas ist aufgebraucht und muss ersetzt werden.

Das war in diesem Monat bei zwei Dingen der Fall: Meinem Bullet Journal, in dem sich meine komplette Planung abspielt und mit meinem Skizzenbuch. Beides sind für mich Arbeitsutensilien und sind damit erlaubt. Ein einziges Mal bin ich schwach geworden, bei einem Second Hand Buch. Es ist einfach wunderschön und in Deutschland so nicht erhältlich, also habe ich gleich zu Beginn der Challenge einmal geschwächelt. Bücher sind einfach hart. Ich werde jeden Monat ein Foto von den Dingen machen, die ich mir gekauft habe. Das motiviert unheimlich, die Zahl gering zu halten.

Shoppingverbot Update

Außerdem habe ich natürlich Weihnachtsgeschenke gekauft. Aber es geht hier nur um die Dinge, die ich mir für mich selbst gekauft habe. Unter der Challenge sollen ja nicht die anderen leiden :D.

Was waren die größten Herausforderungen?

Anfang des Monats hatte ich Besuch von einer guten Freundin und wir bummelten durch die Läden Hamburgs. Das mache ich sonst eigentlich so gut wie gar nicht mehr und da war die Verlockung schon groß, vor allem bei Inneneinrichtungs-Krempel. An dem Wochenende habe ich auch das schöne Buch entdeckt.

Außerdem waren die ganzen Angebote rund um Black Friday sehr verlockend, denn wann hat man sonst im Jahr schon mal die Chance irgendwo so viel zu sparen. Aber ich kann stolz sagen: Ich bin stark geblieben und habe am Shoppingstärksten Tag des Jahres nichts gekauft und habe wie viele andere einen No Shopping Friday daraus gemacht. Wenn man sich übrigens nicht gerade ein Einkaufsverbot auferlegt hat, finde ich es völlig legitim, Sachen die man eh braucht und gekauft hätte, am Black Friday günstiger zu kaufen.

Fazit vom ersten Monat:

Während man nach Weihnachtsgeschenken sucht, einen Wunschzettel für die Familie erstellt und für andere stöbert, entdeckt man natürlich zwangsläufig auch Sachen, die einem selbst gut gefallen. Aber es fühlt sich erstaunlich gut an, den Warenkorb nicht für sich selbst zu füllen und zu wissen, dass Kaufen gerade eh keine Option ist. Das Konto leert sich durch Fahrten in die Heimat, Geschenke und Co sowieso schneller als man gucken kann. Zu wissen, dass man sich immerhin am Ende des Monats nicht fragen muss, ob man sich die Sachen für sich selbst nicht hätte sparen können, ist super.

Übrigens kam schon der Einwand, dass ich mir alles, was ich mir jetzt wünsche und nicht selbst kaufe, zu Weihnachten schenken lassen kann. Aber so läuft das nicht. Auch Weihnachten gilt das Verbot für Kleidung, Schuhe, Accessoires usw. Denn einige meiner Gründe für das Shoppingverbot würden ja auch hier kollidieren.

Mein Fazit vom ersten Monat ist, dass das Ganze noch etwas ungewohnt ist, aber ich noch keinen Tag dachte, „Dieses Teil fehlt mir in meinem Kleiderschrank und ich kann nicht weitere 3 Monate darauf verzichten.“ Im Gegenteil. Auf geht es in den zweiten Monat. Ich bin gespannt, was es beim nächsten Shoppingverbot Update zu berichten gibt.

Wie sieht es bei euch aus? Regt euch das Experiment zum Nachdenken an? Macht jemand von euch mit oder hat vor, einen Selbstversuch zu starten? Ich bin gespannt!

Anni

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2 Kommentare

  1. ich muss grad echt stark überlegen, wann ich mir zum letzten mal kleidung gekauft habe. ich kaufe eigentlich schon seit geraumer zeit wirklich nur noch wenig und sehr überlegt ein. angefangen hat das im frühjahr, als ich für meine island-reise sparen wollte. ich habe mir allerdings dafür kein kaufverbot auferlegt und wenn ich mal etwas möchte oder brauche, dann kaufe ich es auch. aber ich überlege eben, vorallem bei kleidung oder größeren anschaffungen, doch mittlerweile lieber 3 mal, bevor ich etwas wirklich kaufe. ich schaue auch lieber auf qualität und ob mir das teil eine weile gut erhalten bleiben wird, als schnell mal 10 tshirts für 2€ bei primark zu kaufen. meine liebste regel ist noch immer: wenn ich zunächst unsicher bin, dann kaufe ich etwas nicht. dann verlasse ich den laden lieber mit leeren händen und denke nochmal drüber nach. und wenn ich auch noch stunden oder tage später nicht aufhören kann, darüber nachzudenken, dann kaufe ich das teil. denn dann weiß ich, dass ich es wirklich brauche und benutzen und wertschätzen kann. und sehr hilft es mir auch, einfach auf ein größeres ziel hinzusparen, zum beispiel eine reise etc.

    1. Hi Luisa!
      Ja, so geht es mir auch. Ich habe im gesamten Jahr schon sehr wenig gekauft und meinen Konsum schon vor einer ganzen Weile drastisch runter gefahren. Seit ich mich mit fairer Mode beschäftige, habe ich aber quasi meinen Kleiderschrank umgekrempelt und alles etwas langlebiger und nachhaltiger gestaltet. Das Shoppingverbot ist einfach nur nochmal ein Schritt weiter, um zu testen, wie es mir damit geht und ob ich durchhalten kann, ohne mich unwohl zu fühlen. Bisher ist es jedenfalls ein Erfolg :)

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