Fashion Revolution Week – So kannst du mitmachen

 

#whomademyclothes

Hallo ihr Lieben,

und herzlich willkommen zur Fashion Revolution Week. Gestartet ist die eigentlich schon gestern, denn am 24. April ist Fashion Revolution Day. An diesem Datum ist 2013 die Rana Plaza Fabrik in Bangladesh eingestürzt und hat 1138 Menschen getötet und unzählige weitere verletzt – alles Arbeiter für die Fast Fashion Industrie. Zum Gedenken und bewusst machen gibt es seit 2014 diese Woche, die für Transparenz in der Modeindustrie steht, für faire Kleidung und für fairen Konsum.

Schon letztes Jahr gab es von mir einen Beitrag unter dem Hashtag #haulternative mit Tipps für Slow Fashion. Mein Interesse und mein Engagement in diesem Bereich hat sich seitdem um einiges gesteigert, deswegen war eigentlich eine ganze Themenwoche geplant. Die Gesundheit machte mir jedoch einen Strich durch die Rechnung, also lege ich verspätet los mit Möglichkeiten, wie ihr diese Woche teilnehmen könnt. Die Infos findet ihr auch auf der Website von Fashion Revolution.

#whomademyclothes

#whomademyclothes

Wo kommt unsere Kleidung eigentlich her? Wer hat sie gemacht? Wir wollen die Gesichter und die Geschichten unserer Klamotten wissen. Die einfachste Art und Weise mitzumachen, ist also ein Foto von euch mit einem Kleidungsstück (auf Links) und dessen Etikett auf Instagram zu posten mit dem Hashtag #whomademyclothes. Außerdem taggt ihr die Marke, von der das Teil ist, damit auch die richtigen dein Bild zu sehen bekommen. Damit erhöht man den Druck auf die Marken, für mehr Transparenz. Wer kein Foto posten will, aber trotzdem mitmachen will, kann sich ein kleines Formular auf der Website herunterladen und direkt an die Marke senden.

 

Als Content Creator: Mitmachen und Umdenken!

Wenn ihr selbst einen Blog oder einen Youtube-Kanal habt: Macht mit. Ob ein #haulternative Beitrag oder eine Liebesgeschichte über ein altes, geliebtes Kleidungsstück: Hauptsache es geht weg von Shopping in Massen und immer neuen Teilen. Die Klamotten, die uns begleiten, sind oft die Geschichte. Und einen Fashion-Post mit Second Hand Teilen finde ich persönlich so viel spannender als ein Haufen Kleider von der Stange, die dann jeder nachkaufen kann und soll. Werdet kreativ und zeigt, dass ihr mehr könnt als shoppen. Und wenn ihr selbst Beiträge zu dem Thema gemacht habt: Lasst mir bitte bitte die Links in den Kommentaren da.

 

Besucht die Events rund um die Fashion Revolution Week

Wenn ihr in einer der Städte lebt, in denen es Aktionen zur Woche gibt: Nutzt sie. Nicht nur, weil sie bestimmt Spaß machen, sondern weil ein großer Andrang hoffentlich noch vielen anderen Läden und Städten Lust macht, nächstes Jahr dabei zu sein. Hier gibt es eine Liste mit Events in Deutschland. In Hamburg macht zum Beispiel auf der Schanze ein Klamotten-Tausch Pop-Up Store auf. Dort kann man drei Teile mitbringen und drei neue mitnehmen. Oder veranstaltet selbst eine Kleider-Tausch-Party!

 

Informieren und darüber reden.

Denn je mehr Leute sich mit dem Thema faire Mode und Transparenz in der Fashion-Industrie beschäftigen, desto mehr können wir bewegen und erreichen. Also informiert euch auf der Website oder schaut den Film „The True Cost“, regt das Thema in Gesprächen an und reflektiert, ob ihr mit eurem eigenen Einkaufs-Verhalten zufrieden seid. Wenn jeder mit einem Schritt anfängt, können wir schon viel verändern.

 

Da bestimmt die nächsten Tage ganz viele tolle Beiträge zu dem Thema auftauchen, möchte ich am Ende der Woche eine kleine Sammlung meiner liebsten Posts, Videos und Artikel hier veröffentlichen. Wenn ihr also auf etwas stoßt, dass ihr teilen wollt, lasst mir doch bitte den Link in den Kommentaren da!

Macht ihr mit bei der Fashion Revolution Week? Was ist eure Meinung zu der „Gedenk-Woche“?

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