10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe | Minimalismus

10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe

Hallo ihr Lieben,

vor kurzem habe ich einen Beitrag unter dem Motto „Was kommt nach dem Ausmisten“ gepostet, in dem es darum geht, wie man sich selbst davon abhält, nicht mehr so viel zu kaufen. Heute wird es ein bisschen konkreter. Auf Youtube und Minimalismus-Blogs geistern gerade jede Menge Beiträge zum Thema „Things I stopped buying“. Ich finde das ziemlich spannend, denn hier wird endlich mal etwas greifbarer, in welchen Bereichen man vielleicht auch selbst ganz leicht reduzieren könnte. Bei allem gilt aber: Ich möchte hier nicht mit erhobenem Zeigefinger sagen, dass es schlecht ist, diese Dinge zu kaufen oder dass ich das immer 100% durchziehe. Es soll viel mehr eine kleine Inspiration für weniger Ballast und weniger Geldsorgen sein. Deswegen auch das (fast) im Titel.

Also gebe auch ich meinen Senf dazu: 10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe:

 

10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe

Kleidung für besondere Anlässe

Besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Abschlussfeiern geben uns oft das Gefühl, dass man für so einen besonderen Tag auch ein besonderes Kleidungsstück braucht. Früher habe ich oft für jede Gelegenheit ein neues Kleid gesucht und gekauft. Das ist nicht nur teuer, sondern auch anstrengend. Mittlerweile habe ich 2-3 schicke Sachen, die ich je nach Anlass durch einen Blazer oder eine Kette anpasse. Und damit fährt man eigentlich ziemlich gut!

 

Make Up

Wenn meine Mascara leer ist, dann kaufe ich natürlich noch eine neue nach, aber ich kaufe nichts „zusätzliches“ mehr. Während ich sonst oft bei jeder Gelegenheit von den DM Theken stand und mir etwas „gegönnt“ habe, um es nur mal auszuprobieren, bin ich jetzt ziemlich zufrieden, mit den paar Sachen, die ich habe. Wenn man nämlich einmal Mascara, MakeUp und Lippenstift gefunden hat, mit denen man glücklich ist, kann man es auch dabei belassen, warum Fehlkäufe riskieren und wieder unnötiges Zeug rumstehen haben?

 

10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe

Vorratspackungen von Kosmetik

Oh, 3 Packungen Shampoo zum Preis von einer? Na da muss ich doch zuschlagen! Dann stehen die Flaschen rum, warten darauf benutzt zu werden und nach der ersten Packung kann ich den Geruch eigentlich schon nicht mehr ab. Und so sammelte sich bisher jede Menge Zeug bei mir an. Seien wir mal ehrlich: Die meisten von uns haben eine Einkaufsmöglichkeit in maximal 15min Entfernung. Wenn das Shampoo leer wird, kann man auch einfach losgehen und sich was neues holen. Das spart Platz und Frust.

 

Nicht-vegane Kosmetikprodukte und Kleidung

In meiner Ernährung schaffe ich es noch nicht ganz vegan, aber in den meisten anderen Bereichen kann man wirklich leicht darauf achten. Tierversuchsfreie Kosmetik kostet nicht mehr und tut keinem weh. Eine Liste, wer alles dazugehört findet ihr hier. Dasselbe gilt auch bei Kleidung. Eine Jacke muss nicht mit Daunen gefüttert sein, um warm zu halten, eine Tasche muss nicht aus echtem Leder sein, damit sie hält. Nur bei Schuhen habe ich noch keine Alternative gefunden, die lange hält und wenig Müll produziert. Wenn ihr Vorschläge oder Tipps von Marken mit gutem Kunstleder habt: Ab in die Kommentare!

 

Fast Fashion

Hier ist das (fast) relativ groß. Denn ich versuche zwar, nur noch fair und Second Hand einzukaufen, aber manchmal wird man dabei einfach nicht fündig, es fehlt das Geld oder die Zeit um ewig zu suchen. Deswegen ist auch ab und an nochmal ein Teil von H&M dabei, aber ich denke einmal in 6 Monaten ist das zu verkraften. Aber generell gilt: Fast Fashion muss oft nicht sein. Denn so schnell wie sie produziert wurde, ist sie oft auch wieder ausgeleiert, ausgewaschen oder einfach nicht mehr im Trend. Was man jederzeit von der Stange nachkaufen kann, hängt einem meiner Erfahrung nach oft weniger am Herzen, als Schätze, von denen man weiß, dass man sie nicht einfach so wieder bekommen kann.

 

10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe

DVDs, Blurays, gebundene Bücher

Ich liebe Filme und Bücher. Auf keinen Fall würde ich hier weniger konsumieren wollen und bin auch gerne bereit, dafür Geld auszugeben. Trotzdem: In mein DVD- und mein Bücherregal wandert nur noch selten etwas. Filme gibt es digital, mit Netflix und Prime Film bin ich absolut versorgt und gehe lieber einmal mehr ins Kino, als mir wieder eine Hardcopy ins Regal zu stellen. Bei Büchern bin ich mittlerweile weitgehend auf E-Books umgestiegen, weil es einfach so viel praktischer ist. Statt zu kaufen, gehe ich außerdem lieber in die Bibliothek, denn unter Zeitdruck lese ich einfach schneller und entscheide mich eher für das Buch, als für die Serie. Wenn ich ein Buch dann aber doch mal als gebundene Version haben will, dann kommt es auf die Wunschliste und ich freue mich umso mehr, wenn ich es irgendwann von einem lieben Menschen geschenkt bekomme: So hat es gleich doppelten Wert.

Ach und falls ich mal ein Buch selbst kaufe, dann oft im Second Hand Laden. Gefällt es mir, behalte ich es oder gebe es an Freunde weiter. Hat es mich nicht überzeugt, wird es wieder zurück gespendet :)

 

10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe

Bastelmaterial für „irgendwann mal“ Projekte

Als ewiger Bastler sammelt sich über die Jahre so einiges an. Wie oft war ich bei Ikea und habe Bomull Stoff mitgenommen, „weil ich jetzt gerade hier bin und es bestimmt bald mal brauche“. Kistenweise Wolle habe ich, weil ich mal 2 Wochen gehäkelt habe und die Wolle im Angebot war. Damit ist jetzt Schluss. Ich versuche meine Sachen zu verbrauchen und nur noch das auf Vorrat zu haben, was ich wirklich regelmäßig benutze. So verlockend Bastel- und Stoffläden für mich oft sind: Die Wolle ist jetzt 3mal mit umgezogen. Ein viertes Mal soll sie das bitte nicht.

 

10 Dinge, die ich (fast) nicht mehr kaufe

Dinge, die nicht auf meiner Liste stehen

Im „Was kommt nach dem Ausmisten„-Beitrag habe ich euch von meiner „Shopping“-Liste erzählt, auf die alles kommt, was ich mir über einen längeren Zeitpunkt wünsche oder was mir meiner Meinung nach fehlt. Was nicht auf dieser Liste ist und mich nicht völlig restlos begeistert, kommt nicht in die Tüte. Das funktioniert erstaunlich gut! Außerdem bringt es die Schlussfolgerung mit sich: Wenn nichts auf der Liste steht, muss ich auch nicht einkaufen. Also statt Stadtbummel lieber die Bastelmaterialen verbrauchen :D.

 

Neue Technik

Ich kaufe mir ziemlich oft neue Technik. Nur, dass sie eben nicht „neu“ sondern aus zweiter Hand ist. Gerade wenn man auf Marken wie Canon setzt, ist eine gebrauchte Kamera, wenn man sie auf einer seriösen Seite kauft, genauso gut wie eine neue. Klar, man hat keine Garantie mehr. Dafür spart man oft bis zu 50% und die Garantie hätte man eh nur ein Jahr. Achtet darauf, dass ihr nur bei Händlern kauft, die die Geräte auf Herz und Nieren checken und dass ihr 14-21 Tage Rückgaberecht habt, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Aber mit meiner neuen Kamera und meinem MacBook bin ich bisher mehr als zufrieden. Es spart Geld und schont Ressourcen :)

 

Verlegenheitsgeschenke

In meinem Geschenkeguide habe ich schon erzählt, dass ich nicht gerne Sachen verschenke, die ich selbst als belastend empfinden würde. Verlegenheitsgeschenke kann man sich also für beide Seiten sparen. Wenn man etwas schenken will und hat gerade wirklich keine gute Idee oder will nur eine Kleinigkeit: Gutscheine oder was leckeres zum Essen oder Trinken freuen denke ich fast jeden. Ganz ohne unnütze Steherchen und Geschenkbüchlein.

 

So, das waren meine 10 Dinge die ich (fast) nicht mehr kaufe. Wie gesagt, ich lese solche Sammlungen total gerne, also wenn ihr auch eine gemacht habt, lasst mir doch gerne den Link da! Und falls ihr auch euer Kaufverhalten in letzter Zeit verändert habt: Was wandert bei euch nicht mehr ins Körbchen?

3 Kommentare

  1. Oh, bei DVDs, Büchern und Bastelkram habe ich auch immer extreme Probleme… Ich musste sehr schmunzeln, als du von „mal 2 Wochen gehäkelt“ geschrieben hast. So ähnlich lief das bei uns auch und nun hab ich die Wolle hier und gar keine weiter Zeit zum Häkeln. Na mal sehen. ^^‘ – Noch schlimmer ist bei mir allerdings (Deko-)Papier. „Oh es ist grad im Angebot, da kann man dann später super Karten mit basteln.“ Gaaaaaanz gefährlich. Es dauert sehr wahrscheinlich noch Jahre, bis ich meine Papiervorräte erschöpft habe, oder eben einfach bis unsere Tochter alt genug zum Basteln ist. :-D

    1. Hi Christina, oh ja, Papier ist bei mir auch ein Problem. An einer Kunsthochschule gibt es auch immer überall Gratisreste, die Verlockung ist riesig! Aber mit Papier kann man ja auch viel machen. Vielleicht malt dir deine Kleine dann ja bald alles an Papier weg. Liebe Grüße!

  2. […] Weile, keine neuen Bastelmaterialen zu kaufen, davon hatte ich vor einer Weile mal in meinem „10 Dinge die ich (fast) nicht mehr kaufe“ Beitrag berichtet. Ich habe einfach zu viel rumliegen. Unter anderem auch Stoff und Kork, […]

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