Random Act of Kindness | Adventskränzchen #11

Hallo ihr Lieben,

das heutige Motto des Adventskränzchens ist „Besinnliches zum Nachdenken“. Geht man in der Vorweihnachtszeit in die Stadt, ist das (vor allem in Hamburg) oft ein furchtbares Gerangel. Unendlich viele Menschen wollen unendlich viele Geschenke kaufen und zwischendurch gerne noch viel Glühwein trinken. Ein besinnliches bummeln, wie im Bilderbuch, durch verschneite Städtchen mit kleinen Läden ist das nicht.

Was bei all diesem Trubel zu kurz kommt: Das worum es eigentlich geht. Ich weiß, Fest der Liebe klingt immer erstmal kitschig, aber genau darum sollte es meiner Meinung nach gehen. Das fängt bei ganz simplen Dingen an. Leuten die Tür aufhalten, den Platz im Bus für den Papa mit Kleinkind frei machen oder den Schritt aus der U-Bahn raus machen, wenn hinter einem jemand raus will, damit das Gedränge dort nicht auch noch weitergeht. Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es gerade in dieser Zeit jedoch aus irgendeinem Grund nicht sind.

In Hamburg und vielen anderen größeren Städten kommt noch etwas dazu: Die Obdachlosen haben es noch ein bisschen härter als sonst, denn es wird kälter und ich stelle es mir ehrlich gesagt ziemlich furchtbar vor, hungernd auf der Straße zu sitzen und die Menschen zu sehen, wie sie mit Geld um sich werfen, aber keinen Blick für einen übrig haben. Mir persönlich, als Neu-Großstädterin, fällt das Elend dieser Menschen momentan extrem auf und wann immer ich etwas zu essen oder ein bisschen Kleingeld übrig habe, versuche ich etwas zu geben. Und nicht einfach vorbei zu gehen und etwas in den Kaffeebecher zu werfen, sondern wenigstens ein paar nette Worte mit den Leuten zu wechseln.

Mein Aufruf an euch: Behandelt die Menschen um euch herum mit Respekt. Das sollte immer gelten, aber gerade ganz besonders. Schaut nicht weg, geht auf die Leute zu. Haltet Türen auf. Bedankt euch beim Busfahrer. Helft der jungen Frau, ihren Kinderwagen die Treppe hoch zu tragen.

Hier kommen noch ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe und die anderen eine Freude bereitet haben.

  • sortiert eure Sachen aus und spendet vor allem Wintersachen
  • kauft einem Obdachlosen eine warme Mahlzeit
  • verteilt Hundefutter/Plätzchen an Leute auf der Straße
  • bringt der Frau an der kalten Rezeption einen heißen Tee vorbei
  • bedankt euch bei der Edeka-Verkäuferin, dass sie jeden Tag so nett ist
Habt ihr noch mehr Tipps oder Erfahrungen? Ich würde super gerne eure Random Act of Kindess Geschichten in den Kommentaren lesen und ein bisschen Liebe in die Welt schicken <3
Mehr besinnliches zum Nachdenken gibt es heute bei diesen Bloggern:

Eva von www.champagnebrus.blogspot.de
Michael Rajiv von www.vitalitaetsrad.at/blog
Alex von www.djsam69.wordpress.com
Lisa von www.draufgeklatscht.de
Lisa von www.aktiv-mit-kindern.com
Ira von www.ijbbloggs.com

3 Kommentare

  1. Toller Beitrag <3

    Es ist immer wichtig, an seine Mitmenschen zu denken und eine Atmosphäre zu erschaffen, in der sich jeder dazu ermutigt fühlt.

  2. Hallo Anni,
    nachdem ich beim Adventskränzchen nur eine Partnerin habe, klicke ich mich gerade durch und schaue, wem ich sonst noch so verlinken könnte. Random Acts of Kindness sind immer gut – und verändern die Welt zum Guten. Sie sind oft so einfach, dass wir sie vergessen! Danke für die Erinnerung!
    Liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo liebe Steffi,
      lieber eine späte Antwort als keine :)
      Die Welt zum Guten verändern ist toll und es geht so leicht,
      schön dass du das auch so siehst!

      Liebe Grüße
      Anni

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